die letzte Woche ist schon fast vorüber

Buenas tardes ihr Lieben,

nun bleiben mir nur noch 3 Tage bis zur Rückreise nach Deutschland. Ich denke dies ist somit mein vorletzter Eintrag zu dieser schönen Stadt in diesem wundervollen Land!!

In der Bibliothek habe ich mich nun super eingearbeitet und kenne schon manche Nutzer, die immer besondere Wünsche haben. Wir versuchen natürlich unser bestmöglichstes zu geben, aber einen Schal haben wir zufällig nicht auf Vorrat zum ausleihen vor Ort.  😉  Ich arbeite immer mehr mit den Nutzern bzw. übernehme ich gern die Arbeit an der Ausleihtheke. Dies zeigt sehr deutlich, dass sich mein Sprachlevel mit hoher Wahrscheinlichkeit erhöht hat und ich mir auch viel sicherer bin im täglichen Sprachgebrauch. Das ist schon mal eine neue tolle Erfahrung mehr, die dazu beiträgt den interkulturellen Austausch weiter durch sprachliche Übungen/ Kurse zu fördern. Ich denke ich werde noch einen Beitrag zur Entwicklung meinerseits in Beziehung auf die Sprache und kulturelle, soziale Entwicklung durch dieses Praktikum erstellen. Natürlich erst, wenn ich mich wieder in Deutschland eingelebt habe. 😀

Heute wurden noch Abschiedsfotos von den Teams, mit denen ich am meisten zusammengearbeitet habe geschossen und von zweien verabschiedete ich mich auch gleich, da sie morgen nicht Dasein werden. Dies war schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf morgen. Da bin ich schon aufgeregt und natürlich ein bisschen betrübt, da ich mit einem weinenden und einem lachenden Augen gehen werde. Doch das lachende Auge überwiegt schon ein wenig, denn ich nehme soo viele Erinnerungen, neue Erfahrungen, neue Freunde/ Kollegen, eine Horizonterweiterung, ein stärkeres Selbstbewusstsein sowie eine Sensibilisierung sozialer Kompetenzen mit. Natürlich freue ich mich auch riesig meine Familie, Freunde und Haustiere wieder zu sehen. 🙂

P.S.: in der Galerie findet ihr noch Bilder der Hauptbibliothek, der Bibliothek für Philosophie und Literatur sowie des Campusgeländes.

Hasta luego,

Eure Sophia

Advertisements

Tagestour „Los Lagos de Covagonga“

Buenas tardes amigos,

gestern machte ich mich mit vier deutschen Mädels auf den Weg zum Nationalpark Picos de Europa. Wir mieteten uns ein Auto für diesen Tag. Es ging durch wunderschönes Gebirgsgelände mit Tälern und Flüssen vorbei an einer Menge freilaufender Kuh- und Pferdeherden. Da mussten wir regelrecht aufpassen wo die Kühe waren, denn eine Kuh lag sehr nah an der Straße und ruhte sich aus. Sie lag aber genau so, dass man noch vorbeikam, als wenn sie den Abstand einzuschätzen wüsste. 🙂 Die Straßen durch die Berge nennen sich Serpentinen, welche nicht bei allen Mitfahrern Freude auslöste. 😀 Doch die wunderschöne Landschaft machte alles Schlechtigkeitsgefühl wett. Man konnte wirklich denken, wir wären in eine Leinwand hinein oder daran vorbeigefahren. Die Gebirgslandschaft kam denen in Filmen sehr nahe und sah  so künstlich aus obwohl die Natur dieses Gestein und die Flüsse genau so geschaffen hat. Ich kann nur sagen, dass es wirklich ein riesiges Erlebnis war und in einer kleinen Gruppe macht das entdecken und wandern natürlich nochmal mehr Spaß. Unser eigentliches Ziel waren die Seen von Covagonga „Los Lagos de Covagonga“. Covagonga ist eine Stadt in der Region Asturien, welche an Castilla y León angrenzt. Diese beiden Seen liegen in dem Nationalpark „Picos de Europa“. Am See angekommen wanderten wir erstmal zu einem Aussichtspunkt und konnten von dort sogar das Meer (Atlantischer Ozean)sehen und wir vernahmen zwischen den Bergen und Tälern ein leises glocken…Auch in Spanien haben die Kühe ihre sogenannten „Kuhglocken“ um. 😀

Danach gingen wir endlich zum See. Der wunderschön ruhig am Fuße eines großen Berges lag. Wir hielten unsere füße rein, was sehr angenehm war. Die Lufttemperatur betrug 25 Grad Celsius. Also perfekte Wetterbedingungen für so eine Art von Ausflug! Kurz vor dem Dunkelwerden fuhren wir wieder runter in einen Ort und aßen ein typisch Asturianisches Abendbrot. Zur Auswahl stand: als Vorspeise ein Salat mit warmen Pilzen, eine Suppe mit Meeresfrüchten oder weiße längliche Bohnen in Tomatengewürzsoße; als Hauptspeise Fisch mit mediterranem Gemüse oder die Wange einer Kuh/ eines Ochsen auf gebratenen Kartoffelscheiben und schließlich als Nachtisch gab es eine Schokotortenstück nach Omas Rezept, Käsekuchenstück, Flan original oder Flan mit Schokolade. Das war sehr gut und super ausreichend. Dieses Tagesmenü kostet 12 € mit Getränken exklusive Kaffee/ Expresso. Das war ein super Angebot, welche in Spanien in diesem Umfang und mit diesem Preis üblich sind. Um 21:30 Uhr war ich dann zu Hause und konnte noch gar nicht so richtig glauben, dass ich wirklich in dieser wundervollen Berglandschaft/ Teil des Nationalparks gewesen war.

Hasta luego,

eure Sophia

Tagestour Burgos

Liebe Leser-/innen,

gestern war ich in der wunderschönen Stadt Burgos. Ich fuhr ca. 2 Stunden mit dem Zug hin. Dort angekommen musste ich mir erstmal ein Taxi nehmen, da der Bahnhof außerhalb der Stadt liegt und der Bus erst in 40 Minuten gekommen wäre. Ich wollte natürlich jede Minute nutzen. 😉 Ich landete am Plaza España. Ein Kreisverkehr, welcher durch einen tollen Springbrunnen mit Delfinfiguren beeindruckte. Ich ging gleich in die nächste Straße und da stach mir schon das erste Gebäude ins Auge, was im modernen Stil gebaut wurde. Bei genauerer Betrachtung entdeckte ich, dass es die öffentliche Bibliothek Burgos war. Die musste ich mir natürlich genauer anschauen und ging hinein und konnte auch ein paar Fotos schießen. Diese Bibliothek ging über drei Etagen und war mit RFID-Gates und einem Sicherheitsmann ausgestattet. Ich finde dies sehr vorbildlich und vorausschauend, denn diese Bibliothek ist schon ein Anlaufpunkt für viele Menschen. Auf dem gleichen Platz sah ich ein Kloster und eine Kirche im gothischen Baustil. Also hier prallen zwei Welten aufeinander. Danach ging ich weiter am Fluss „Rio Vena“ entlang über den „Plaza de Libertad“ am „Casa del Cordón“. Das Gebäude wurde im 15. Jahrhundert auf Wunsch der Kronfeldherren Kastiliens errichtet. Simón de Colonia war der Architekt. Der Bau diente den Katholischen Königen und Christoph Kolumbus als Treffpunkt, als dieser von seiner zweiten Amerikareise zurückkehrte. Weiter ging es über den „Plaza Sto. Domingo de Guzmán“ zum „Plaza Mayor“. Dieser ist der Haupttreff bzw. größter Marktplatz in der Stadt. Diese nennen sich immer „Plaza Mayor“ wortwörtlich übersetzt „größter Platz“. Von da aus konnte ich das schöne Rathaus betrachten. Durch einen Rundbogen führte es mich weiter auf den „Paseo del Espolón“. Eine wunderschöne Spaziermeile, auf der rechts und links die Bäume rundgeschnitten sind und mehrere kleine Springbrunnen sowie schöne Skulpturen existieren. Auf der linken Seite, wenn man Richtung Kathedrale von Burgos läuft befindet sich der Fluss „Río Arlanzón“. Über diesen Fluss verlaufen viele Brücken mit Rundbögen, wo der Fluss durchlaufen kann. Das sieht sehr romantisch aus und man fühlt sich wie in eine Traumwelt versetzt durch diesen ganzen toll erhaltenen gothischen Baustil mit wunderschön angelegter Natur. Danach gelang ich durch das „Arco de Santa Maria“ (ein großer Torbogen) zum Vorplatz der Kathedrale und schließlich zur Kathedrale von Burgos. Dort nahm ich mir wieder die Zeit um eine Besichtigung mit einem audioguide zu vollziehen. Sie ist definitiv vergleichbar mit der Kathedrale von León, wenn nicht innendrin noch viel prunkvoller. Dann beeilte ich mich, um noch den Touristenzug zu schaffen. Dies war eine kleine Chu-chu Bahn, welche ein paar Sehenswürdigkeiten abfuhr. Unteranderem fuhren wir hoch zu einer alten Ritterburg mit einem tollen Aussichtspunkt, wo wir einen tollen Ausblick auf die Stadt genießen konnten. Außerdem sahen wir das Denkmal des „El Cid“ (war ein kastilischer Ritter und Söldnerführer aus der Zeit der Reconquista, der in der Neuzeit zum spanischen Nationalhelden aufstieg). Nach dieser informativen Tour trank ich noch einen Kaffee in einem schönen Café, denn das Wetter war einfach nur wie gemacht dafür, purer Sonnenschein und ca. 21 Grad Celsius in der Sonne. Zurück zu schlenderte ich noch in wenigen Läden und stieg in den Bus Richtung Bahnhof. Was für ein eindrucksvoller Tag.

Morgen erzähle ich euch noch etwas über den heutigen Sonntag, der auch tolle Erlebnisse mit sich brachte. Lasst euch überraschen.

Hasta mañana,

Eure Sophia

Halloween in Spanien

Buenas tardes,

am Samstag, den 31.10.2015 war Halloween und das muss gefeiert werden. Hier in Spanien gibt es auch einige Läden, die Verkleidungen und Zubehör anbieten und auch die ein oder andere Halloweenparty. Doch so viel plakatiert wird nur in Berlin. 😉 Hier existierten nur wenige Plakate, die für eine Halloweenveranstaltung warben. Ich fuhr am Samstagnachmittag zu Àngelas Familie nahe der Stadt Benavente. Nachdem ich um 15:30 Uhr ankam und ich alle begrüßt hatte einschließlich der Oma, die mit in dem Haus wohnt, gab es auch schon gleich Mittagessen. Da war ich natürlich wieder gespannt, was es diesmal leckeres gab. Ich wurde nicht enttäuscht! Aufgetischt wurde leckerer gebratener Fisch auf Kartoffelscheiben. Die Gewürze und das Öl gibt den Gerichten die besondere Note. Zu jedem Essen wird gemischter Salat mit Balsamico und Öl gereicht sowie Brot. Als Nachtisch gab es kleine getrocknete Tortillascheiben mit Zucker und Anis. Zum Schluss einen Verdauungskaffee. 😉 Danach ruhten wir uns noch ein wenig aus und machten uns gegen 21 Uhr fertig für die Halloweenparty. Um 23 Uhr ging es dann los. Wir trafen uns noch mit den mir schon bekannten Freunden, was wirklich super ist, wenn man auf bekannte Gesichter trifft. 😀

Wir zogen durch Bars und besuchten mehrere Clubs. Die meisten Leute waren verkleidet. Die Clubs waren auch toll, gruselig geschmückt. Insgesamt wieder ein schöner und laaanger Abend/Morgen. 😉

Heute ist ein Feiertag in Spanien. Morgen geht’s dann wieder in die Bibliothek, worauf ich mich schon freue.

hasta pronto,

Eure Sophia

P.S.: die Bilder von Salamanca folgen, das Programm hat zu tun beim Hochladen der vielen Bilder. 😉

Tagestour Salamanca

Buenos dìas ihr Lieben,

Entschuldigung, dass ich erst so spät schreibe, aber mir ging es leider in den letzten Tagen gesundheitlich nicht so gut. Nun fühle ich mich wieder einigermaßen in der Lage euch von dem schönen Salamanca zu erzählen.


Am Samstag früh um 8 Uhr ging es los. Angela und ich fuhren 3 Stunden mit dem Fernbus in die, von Spanien ausgesehene, westlich gelegene Stadt Salamanca. Dort angekommen liefen wir als erstes vom Busbahnhof zur Altstadt, in der sich auch die wunderschöne und auch sehr beeindruckende „neue“ Kathedrale befand. In Salamanca existieren zwei Kathedralen, eine „neugebaute“ und eine ältere Kathedrale. Durch einen Rundgang mit einem Audioguide (Tonaufnahmen, die auf entsprechenden Geräten abgespielt werden können, und bezeichnet werden als elektronische Museumsführer) erfuhr ich auch warum Salamanca zwei Kathedralen besaß, was ja ziemlich ungewöhnlich für die Städte hier ist. Zwischen 1513 und 1733 wurde die „neue“ Kathedrale erbaut, da die alte als zu dunkel empfunden wurde und die Leute Erleuchtung erlangen und dem Himmel so nah wie möglich sein wollten, was meist durch viel Licht erreicht wird. Des Weiteren genügte die alte romanische Kathedrale den Größen- und Repräsentationsansprüchen von Bischof, Universität und Stadt nicht mehr. 🙂

1922 musste die „neue“ Kathedrale renoviert werden. Dabei verewigte sich der Künstler „Jeronimo García“ mit einer Astronautenskulptur und einem Drachen mit Kugeleis. Den Astronauten dort zu entdecken ist wirklich eine kuriose Sache, denn zu der Zeit, als die Kathedrale erbaut wurde war die Menschheit noch nicht auf dem Wissensstand, dass man irgendwann wirklich das Universum betreten könnte. Doch zum Glück existiert diese Erklärung, sonst hätten wieder viele Forscher gerätselt wie es zu so einer Figur in diesem Zeitalter kommen konnte. 😉 Außerdem hat Salamanca noch ein wunderschönes altes Universitätsgebäude. Um das sich eine Sage dreht, welche besagt, dass nur wer den Frosch findet sein Studium erfolgreich beenden wird. Ursprünglich symbolisiert der Frosch die Lust/ Unzucht, da es in Wirklichkeit wohl eine Kröte (weiblich) darstellen soll. Diese Lust, so sagte es die Legende führt zum Tod. Die Studenten und besonders Männer sollen sich mehr auf die Wissenschaften und das Studieren konzentrieren, als sich von der Lust leiten zu lassen. Wer nun also den Frosch auf dem Totenkopf gefunden hat soll von seinen Sühnen befreit werden. Er ist gleichzeitig eine Mahnung an die lebenslustigen Studenten. Danach zogen wir durch die wunderschönen Gassen mit vielen tollen Restaurants und Cafès. Wir kauften uns frischbelegte Baguettes und setzten uns in einen der großen schönen Parks in Salamanca. Dort gingen viele Leute mit ihren Hunden spazieren uns so auch ein etwas älterer Herr. Er sprach uns an und wir quatschten einige Minuten mit ihm. Er ist ein Professor/ Wissenschaftler welcher schon viel in der Welt gesehen hat und viel reist. So hat er auch schon für einen längeren Zeitraum in Deutschland gelebt und kennt einige deutsche Städte wie München, Achen, Heidelberg usw. Außerdem spricht er einige Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch. Dies war eine interessante Unterhaltung. 🙂

Danach ging es weiter und Àngela führte mich zu einem „Versteck“, wo der Satan/ Teufel früher seinen Lehrlingen die dunkle Magie beibrachte. Ich empfand den Ort schon als ziemlich gruselig, da man sich vorstellte was hier geschehen sein könnte, obwohl das wiederum nur auf einer Sage beruht. Dieser Platz besaß einen Aussichtsturm, den wir bestiegen. Man hatte eine tolle Aussicht auf einen Teil der Stadt Salamanca. So sah ich links de „neue“ Kathedrale und rechts die „alte“ Kathedrale. Zum Ende des Tagesausfluges setzen wir uns in ein Café und trafen uns mit einer Freundin, die ich auch schon aus Àngelas Wohnort kannte. Die Freundin studiert und wohnt zur Zeit in Salamanca. Gegen 19 Uhr kamen wir dann geschafft am Busbahnhof in León an. Es war ein wunderbarer Ausflug. Wenn ich die Chance hätte würde ich die Stadt noch einmal besuchen, denn ich glaube das war noch längst nicht alles, in ihr lauern viele Rätsel und antike schätze. 😉

(Schöne Bilder gibt es in meiner Galerie zu entdecken)

Adios amigos,

Eure Sophia

Tagung: Internetsicherheit und Technik spanischer Bibliotheken

Hola amigos,

Am Donnerstag und Freitag hatte ich das große Glück an Tagungen zum Thema Internetsicherheit und Technik der spanischen Bibliotheken teilzunehmen. Diese wurde geleitet und unterstütz von der Crue-TIC (La comisión sectoral de technologias de la información y las comunicaciones), welche ein Bereichskomitee für Informationstechnologie und Kommunikation in Spanien darstellt. Das ganze fand im Rektorat der Universität statt. Dieses Gebäude befindet sich nicht auf dem Campus der Universität León. Die Laufstrecke nahm fast genau so viel Zeit in Anspruch und war mal eine kleine Abwechslung am Morgen. 😉 Meine Kollegin und noch weitere Mitarbeiter, hauptsächlich technisch versierte Kollegen, kamen mit zu den Tagungen. Es wurden immer bis 14 Uhr Vorträge/Präsentationen zu verschiedenen Themen/Problematiken oder auch neuentwickelter Technologie vorgestellt. So war auch Manager/Direktoren von den Unternehmen hp sowie Huawei vor Ort. Gesprochen wurde außerdem von der Virusschutzsoftware Kaspersky, welche eine sichere Alternative für Bibliotheken darstellen würde. Dabei wurde auch eine Weltkarte gezeigt und darauf war deutlich zu erkennen, dass Deutschland einen großen Kundenpool an Kasperskynutzern hat, weil es auch eben vertrauensvoll und sicher ist. Ich selbst habe ebenfalls diesen Virusschutz. 🙂 Vorgestellt wurden des Weiteren eine Vielzahl an Dienstleistungen für das Intranet in Spanien und auch Ideen zur besseren  digitalen Kommunikation zwischen Studenten, Professoren und der Leitung der Universität. Die Universität Pompeu Fabra aus Barcelona stellte ein Portal zur interaktiven Produktion von Wissenschaften vor, welches digital visualisiert werden soll. Allgemein gab es viele Anregungen/Vorstellungen zu so genannten „eprojekten“ (elektronische Projekte). Diese beiden Tage mit meinen Kollegen und den sehr informativen und toll visualisierten Vorträgen haben mir sehr gefallen. Ich bin froh, dass ich an diesen Tagungen teilnehmen durfte.

Hasta luego,

Eure Sophia

CDU Klassifikation der Bibliotheken Spaniens

Buenas tardes liebe Leser,

am Freitag konnte ich mir leider nicht die Bibliothek für Gesundheitswissenschaften anschauen, da ich krank geworden bin. So nun schonte ich mich den ganzen Freitag und Samstag. Dies hat wirklich was gebracht. So konnte ich am Sonntag mit Àngela in ein großes Einkaufscenter gehen „Espacio Leòn“. Nun ist die Erkältung zum Glück abgeklungen.


Am Montag durfte ich den ganzen Tag in der Bibliothek für Literatur und Philosophie arbeiten. Das war wieder sehr interessant und hat super viel Spaß gemacht sich mit den Nutzern auseinanderzusetzen und ihnen zu helfen. Außerdem hatte ich viel mit dem Digitalisieren von Büchern und Zeitschriften zu tun. Zum Schluss hatten wir nur leider ein Problem mit der Digitalisierungssoftware und ich konnte bis heute nicht weiter daran arbeiten. Nun wurde ein Techniker kontaktiert, der das Problem hoffentlich schnellstmöglich beheben kann. 🙂

Heute, Dienstag, habe ich weiter an der Ausleihtheke gearbeitet und auch das erste Mal selbstständig Bücher aus dem Lagerraum 2 (im Keller) holen dürfen. Es existieren insgesamt drei Lagerräume für Bücher und noch einer mit älteren Zeitschriftenjahrgängen und wertvollen Zeitschriften. Des weiteren ergriff ich selbst die Initiative und sortierte Bücher in der Bibliothek ein, was gar nicht so einfach war, da sich die Signaturen aus vielen Nummern zusammensetzen (z.B.: 821.134.2 oder 94 (36) 584. Da muss man sich erstmal zurecht finden. Klassifiziert wird nach der CDU (=Clasificaciòn Decimal Universal), die sich mit der europäischen Variante der Dezimalklassifikation deckt. Nach dieser Klassifikation wird der Ausleihbestand und der Präsenzbestand aufgestellt. Danach ging es wieder in die Bibliothek für Allgemeines. Dort habe ich weiter Bücher ausgesondert.


In meiner Freizeit ging es heute zu 17 Uhr zurück auf den Campus der Universität León, um eine Vorstellung von Polizeihunden zuzuschauen. Diese ging ca. eine Dreiviertelstunde und war spektakulär mit anzusehen. (Bilder seht ihr in meiner Galerie).

12 Bibliotheken und ein typisch deutsches Essen

Hola amigos,

diese Woche ist sehr spannend, da ich alle der insgesamt 12 Bibliotheken näher kennenlernen darf. Vor zwei Wochen besuchte ich ja schon die Bibliothek für Wirtschaft, Informatik und Raumfahrt. Dann letzte Woche durfte ich immer von 9:00 Uhr-12:00 Uhr in der Bibliothek für Philosophie und Literatur arbeiten, wo ich ja viel Nutzerkontakt hatte, was mir viel  Spaß machte. Nun am Dienstag bekam ich eine Führung durch die Bibliothek der Veterinärmedizin sowie durch das ganze Gebäude. Dies ist eine große Fakultät und auch eine größere Bibliothek. Ich durfte dort sogar einen Blick in die Unterrichtsräume werfen, die an ein Museum erinnerten mit all den anschaulichen Skeletten von Pferden, Stieren, Hunden, Affen und sogar einem Strauß. Wir gingen auch in die Abteilung wo die Tiere gehalten wurden doch durften wir diesen Teil nicht einsehen, da am Morgen immer sauber gemacht und die Tiere gefüttert werden. Ja und es existiert sogar eine Art große Küche zur Fleischverarbeitung und Käseherstellung. Ich fand es ein wenig makaber, aber dies gehört dann wohl dazu. Am Mittwoch durfte ich einen Blick in die Bibliothek der Biowissenschaften werfen, welche im Vergleich zur Bibliothek für Veterinärmedizin kleiner ist, jedoch mit einem wunderschön tageslichbeleuchteten Dachboden der als Lesesaal dient. Heute am Donnerstag ging ich dann in die Bibliothek für Bewegungs- und Sportwissenschaften. Diese ist wirklich sehr viel kleiner als die vorherigen Bibliotheken. Aber mit einem inhaltlich super ausgewähltem Bestand an Büchern und CD’s / Videos. Ich lieh mir auch gleich zwei Bücher mit Übungen zu Pilates aus. 😀 Morgen geht es dann zur Bibliothek für Gesundheitswissenschaften. Da bin ich schon gespannt drauf.


Am Dienstag kochte ich für Ángela und einen Freund ein typisch deutsches Essen: Spiegelei mit Spinat und Kartoffelbrei. Es war für sie schon was anderes, da in Spanien die Kartoffeln nicht oft püriert oder gestampft werden und ich denke diese ganze Kombination war neu. Zum Nachtisch hab ich selbst Schokopudding nach Großmutters Art gekocht und mit Vanillesoße serviert. Dieser hat ihnen großartig geschmeckt. Sie konnten gar nicht genug bekommen. 😀 Und danach sagte ich zu ihnen, dass ich den zum ersten Mal gekocht hab. Da guckten sie mich mit erstaunten Augen an. Hihi. Ich hab mich gefreut, dass sie das Essen so angenommen haben und es ihnen geschmeckt hat. Bald werden wir dies wiederholen, aber mit einem spanischen Gericht, welches die beiden kochen. 🙂 Gestern am Mittwoch schaute ich mir das Innere der Kathedrale von León an. Von außen habe ich sie ja schon öfter sehen dürfen, diesen prachtvollen Bau. Von innen ist sie noch viel beeindruckender durch die bunten Glasfenster. Man fühlte sich viel zu klein, da alle Wände, Fenster und Säulen so unglaublich hoch waren. Dies wurde aus dem Grund so gebaut, da die Kathedrale eine Brücke zum Himmel sein soll und man wollte so nah wie möglich am Reich der Heiligen des Himmels sein (Bilder findet ihr in meiner Galerie).

Hasta luego!

Eure Sophia

Ein Wochenende mit der Familie meiner Mitbewohnerin

Hallo ihr Lieben,

und wieder liegt ein aufregendes und mit vielen Eindrücken bestücktes Wochenende hinter mir. Diesmal durfte ich mit meiner Mitbewohnerin „Àngela“ zu ihrem Wohnort in das Elternhaus mit kommen. Wir wurden von ihrem Vater mit dem Auto abgeholt und fuhren eine Stunde da waren wir auch schon in „Benavente“. Diese Kleinstadt gehört zur Provinz Zamora. So nun bekam ich ein eigenes großes Zimmer im Haus der Eltern. Von außen erscheint das Haus gar nicht so groß, doch es existieren unglaublich viele und große Räume. Die Eltern und die Schwester kannte ich schon von einem Besuch hier bei uns in der Stadt León. Sie sind alle unglaublich nett und gastfreundlich. Also durfte ich ein wenig an dem Familiengeschehen teilhaben, was mir sehr gut gefallen hat, besonders das Essen ist auffällig lecker. Man muss sich als Deutscher nur an die etwas anderen Essenszeiten gewöhnen. So isst man in Spanien um 10 Uhr oder 11 Uhr Frühstück, was meist aus  einer heißen Tasse Kakao, einem Glas Orangensaft, Magdalenas (kleine helle Muffins), Toast, Olivenbutter, landestypischen Käse und Obst besteht. Mittagessen  steht dann um 14 Uhr oder 14:30 Uhr bereit. Am Samstag gab es zum Mittag als Vorspeise eine kalte Tomatencremesuppe, als Hauptgang 2 kleine Hähnchenkeulen mit selbstgemachten Pommes Frites und einer Soße aus gebratenen Paprikastückchen, mediterranen Gewürzen und Öl, als Nachspeise Obst in unserem Fall eine Wassermelone und schließlich zum Schluss als Krönung noch einen Kaffee und Kekse oder Pralinen zu essen. Dann um ca. 17 Uhr oder 18 Uhr wird eine Obst oder Gebäckmahlzeit zu sich genommen. Hier tranken wir echte Schokolade mit Churros. Abendbrot wird sehr spät gegessen zwischen 21-23 Uhr, meist sind dies dann Tapas. Um 22:30 Uhr beginnt das Nachtleben und man geht in eine Bar und um ca. 00:30 Uhr in einen Club oder Disco. Am Tage schauten wir uns die Altstadt von Benavente an unteranderem auch die Bibliothek von Benavente (Bilder demnächst in der Galerie zu sehen). Am Abend trafen wir viele Freunde von Àngela und besuchten mehrere typisch spanische Bars und tanzten danach sehr lange durch die Nacht ;). Es war ein wunderschönes Wochenende mit vielen neuen Eindrücken und ich kann mir gut vorstellen in einer spanischen Gastfamilie zu leben, denn so kommt man noch viel mit der Sprache in Berührung und traut sich mit der Zeit auch mehr aus seiner Haut. Morgen ist der spanische Nationalfeiertag. Da werde ich mich mal belesen was für Veranstaltungen hier dazu stattfinden.

Viele Grüße

Eure Sophia

Ein Tag in Oviedo

Liebe Leser-/innen,

ich möchte euch von meinem sehr aufregenden und tollen Wochenende erzählen. Am Samstag bin ich nachmittags in dem Museum der Basilica in León gewesen und habe eine Führung auf spanisch mitgemacht. Da konnte ich schon mal testen, wie viel ich verstehe. Es klappte relativ gut, die groben Punkte verstand ich und als es ins Detail ging wurde es schon bisschen schwieriger, aber man konnte sich die Exponate ja auch nochmal in Ruhe anschauen.  Abends ging es in einen Club mit ein paar Freunden von Ángela. Dieser Club war besser und spielte auch mal mehr internationale Hits. Durch Zufall traf ich dort eine Amerikanerin, welche deutsch lernt, so konnten wir uns ein wenig unterhalten, sind dann doch lieber wieder auf spanisch umgesprungen, denn das ist es ja worum es geht. So kenne ich die Feierkultur der Spanier schon ziemlich gut und diesmal habe ich selbst miterlebt, wie gut sie tanzen können. 😉

Am nachfolgenden Tag, Sonntag, schaute ich mir noch ein letztes Mal einen Umzug des „San Froilan“ Festes an. Dieser beinhaltete viele Wagen mit Lebensmitteln aus der früheren (Mittelalter) Zeit, welche von Eseln oder Pferden gezogen wurden und die Leute trugen ihre Trachten. Dies war schön mit anzusehen. Danach ging ich noch in einen Park hier in der Nähe. Zum Glück ist alles gut zu Fuß zu erreichen. Abends dann ging ich mit Ángela bei einem Mexikaner essen und das war sehr lecker, kannte ich so nicht von Deutschland. Die Nachspeise war auch ein Hammer gewesen (zu sehen in meiner Galerie).


Der Montag war hier ein Feiertag im Sinne des „San Froilan“ Festes. So buchten Ángela und ich schon eine Woche zuvor die Bahntickets und machten uns auf die 2 stündige Fahrt nach Oviedo. Dort angekommen tranken wir erstmal einen Kaffee, so wie es die Spanier gerne tun, was ich aber in keinster Weise unangenehm finde, im Gegenteil es sagt mir auch mal zu. 🙂 Danach begaben wir uns in den Stadtkern und sahen zwischendurch viele Läden, Buchhandlungen, Shoppingcenter und jede Menge Statuen/Skulpturen. Unsere erste Station war der wunderschöne große und sehr grüne  Park „Campo de San Francisco“. Ich denke die Bilder in der Galerie genügen um einen kleinen Einblick zu gewinnen. Auf unserer Entdeckungstour ging es weiter zur Kathedrale von Oviedo. In dieser machten wir einen Rundgang von ca. 50 min. mit einem Audioguide, was ich sehr gut fand, denn man konnte verschiede Sprachen einstellen sowie sich die Ausstellungen und Exponate ganz in Ruhe ansehen. Nach diesem beeindruckenden Besuch mussten wir uns erstmal stärken und trafen einen weiteren Freund von Ángela, mit dem wir in ein Restaurant gingen. Dies geschah auch zum richtigen Zeitpunkt denn es fing plötzlich an wie aus Eimern zu schütten. Der Freund meinte dann dies komme hier öfter vor. Außerdem ist die Luftfeuchtigkeit enorm hoch ca. 67%, sodass man nach einem längeren Marsch durch die Stadt schon ziemlich erschöpft ist. Nichts desto trotz ging es danach weiter in ein großes Shoppingcenter, auch um den starken Regen zu überbrücken. Neu war für mich, dass man seine Sachen, die man in anderen Läden gekauft hatte, im Supermarkt in Schließfächer verstauen musste. Danach ging es noch zur Basilica von Oviedo, welche auch sehr schön und detailreich gebaut und verziert wurde. Die Kathedrale ist aber schon nochmal eine Nummer größer und prunkvoller. Ich fand es toll diese beiden Baustile/-formen miteinander vergleichen zu können. Und zum Schluss denkt dran ihr findet neue schöne Fotos in meiner Galerie! 🙂

Eure Sophia